Ich, Du und der Tod.

Ich, Du und der Tod.

In meinem Kopf gehts grad rund. Ich habe viele Pläne, Ideen und bin grad dabei diese Schritt für Schritt zu realisieren.

Mein Blog wird euch schon ganz bald eine neue Seite zeigen:
Ich werde Platz einräumen für das Tabuthema TOD.
Ich hatte in meinem Leben schon einige Gelegenheiten den Tod kennenlernen zu dürfen bzw. zu müssen. Ich war Angehörige, Mama, Freundin, Partnerin und Nachbarin von  Menschen, die schon gegangen ist. Das tut weh, brauchte viel Kraft und Zeit.

Aber: jeder einzelne Berührungspunkt mit dem Tod hat mich auch geprägt. Im Guten.
All das und noch so viel mehr hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Der ist sicher nicht perfekt – bei weitem nicht – aber ganz ok. Ich mag mich. Und das kann ich auch nur sagen, weil ich gelernt habe, mich zu mögen. In schwierigen Situationen.


In den nächsten Monaten wird in der Rubrik „Ich, Du und der Tod“ ebendieser nicht weggeschoben, verdrängt und verschwiegen. Nein.
Er wird auf vor den Vorhang geholt, vorgestellt und offen rezensiert.
Wir werden gemeinsam viele Menschen kennenlernen dürfen, die mit dem Tod umgehen mussten, müssen und dürfen. Auch solche, deren Job der Tod ist.
Es wird ehrlich, offen und sicher emotional.

Doch wir werden auch gemeinsam sehen, dass der Tod nicht nur schrecklich ist.
Er bewegt, öffnet und macht uns alle gleich. Er ist nicht nur Ende, sondern auch Anfang.

Es steckt extrem viel Potential im Tod. Wer ihm begegnet, spürt, dass sich ein Fenster öffnet. Ein Fenster zur Emotionalität. Zu geistigem Nährboden.
Man spürt sich und ist berührbar.

Ich bin gespannt und aufgeregt.
Bitte lasst euch drauf ein, entdeckt mit mir und gebt diesem Thema ein bisschen Raum.

Denn zu leben, heißt auch, bereit zu sein, irgendwann zu sterben.
Und Abschied zu nehmen.

Ein Anfang ist schon mal gemacht mit dem Geburtstagspost für mein Sternchen.


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13 Kommentare zu „Ich, Du und der Tod.

  1. Der Tod ist erschreckend nah bei jedem von uns, auch wenn wir ihn so gerne wegschieben. Er überrumpelt uns dann, wenn wir uns auf der sicheren Seite glauben.
    Ich finde es gut, dass du dem Thema einen eigenen Raum bietest.
    Mich haben mehrere Todesfälle innerhalb von zwei Jahren „überrollt“ und ich sah keinen Sinn darin, aber wenn man die Trauer zulässt, dann kann man sein eigenens Leben plötzlich mit neuem Sinn füllen. Auch wenn man sich dadurch stark verändert und das vielen Mitmenschen nicht passt. Wer verlässt schon gerne seinen Gemütlichkeitsdistrikt?

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  2. ich finde es sehr mutig, dass du diesem thema raum gibst. es ist so ein großes und schweres, das wir zunehmend aus unserem leben verbannen, weil wir es trotz allen fortschritts nicht kontrollieren können. dadurch wird er so fern, bedrohlicher und für uns wird es immer schwieriger, damit umzugehen. ich finde es schmerzhaft, aber gesund, sich damit zu befassen.

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