Allgemein

Sturmfrei.

Seit ich Mama bin, bin ich sehr viel weniger allein daheim. Denn Kinder sind anhänglich. Wohnen, essen, spielen, schlafen hier. Immer da.
Nach der Geburt der Babymaus war ich das ja schon gewöhnt. Aber als der Hasenbub auf die Welt kam, wuchs in mir nach einiger Zeit schon der Wunsch nach „kinderfrei“.

Einfach mal allein sein. Nur ich. Oder auch nur ich und der Beste. Aber ohne Kind und Verantwortung halt.

Da wir ja eine enorm brave und tolle Oma haben konnten wir schon nach 1,5 Monaten mal am Abend für 3 Stunden alleine essen gehen. Wir haben meinen Geburtstag gefeiert und die Oma hat den Baby-Hasenbub geschaukelt. 3 Stunden waren abgemacht – nach 1 Stunde 15 Minuten standen wir wieder auf der Matte. Wir hatten schnell gegessen, angestossen und wollten dann ganz schnell wieder zurück zum Baby – man weiß ja nie!
Alleine konnte ich auch öfters etwas unternehmen, denn ich hab ja den Besten zum Mann. Zuträglich war auch, dass der Hasenbub ab 3 Monate abends den Busen verschmähte und zur Flasche griff. Und die konnte ihm ja auch der Beste reichen.

Und dann mit 7 Monaten kam der Durchbruch. Der Hasenbub blieb das erste Mal über Nacht bei Oma.
Wir organisierten ein Reisegitterbett und packten Hörnchen, Kuscheltier, Schlafsack, Ersatzschlafsack, Pyjama, Ersatzpyjama, Windeln, Flaschi, Milchpulver, Babyphone, Spielsachen und Stoffwindeltücher zusammen.Dann reisten wir also mit extrem leichten Gepäck an und brieften die Oma.
Wie genau das Schlafensgehen Ritual aussieht, wie man Flaschi macht, welches Lied zu singen sei und wann genau was zu passieren hätte, damit der Hasenbub es wie daheim hätte.
Oma nickte, lächelte und machte alles ganz anders. Der Hasenbub trank, schlief und wachte morgens gut gelaunt auf.

Der Beste und ich fuhren nach Gepäckabgabe und dem Briefing heim. Dort war es merkwürdig ruhig und leer. Wir gingen noch essen und genossen die freien Stunden, Ganz tiefenentspannt und relaxt checkten wir alle 2 Minuten das Handy und riefen zu guter Letzt die Oma doch selbst an, ob denn eh alles gut sei. Eltern halt.
Und dann beim heimkommen standen wir im hasenbubschen Zimmer und schnüffelten seinen Babygeruch.

Bei der Babymaus waren wir da schon total erfahren und abgebrüht.
Nachdem Oma ja schon über Babyausrüstung und Schlaf-Erfahrung verfügte, brachten wir sowohl Hasenbub als auch Babymaus schon nachmittags zu ihr und holten sie erst am nächsten Morgen ab.
In der Zwischenzeit haben wir nur 2x angerufen, 3 „Wie geht’s“ SMS geschickt und uns einmal alle Kinderbilder der letzten Monate angesehen.
Hach – wir werden ja so schnell groß.

Wie das dann so aussieht, wenn der Beste und ich uns eine Auszeit gönnen, könnt ihr hier nachlesen.


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