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„Curry!“ oder „Kühlschrankparty!“

Es gibt Tage, relativ viele Tage, wo ich irgendwann am Vormittag denke; „Sch****, was koch ich denn heute?“
Natürlich gibt es Wochen, die richtig glatt laufen und wo ich irre vorbildhaft noch am Sonntag einen Wochen-Menü-Plan erstelle inklusive einer dazupassenden Einkaufsliste.
Aber es gibt auch die anderen Wochen. Die Chaotischen, die Turbulenten, die eigentlich Normalen. Die, an denen ich Sonntag Abend rumlümmel, schreibe, stricke, lese oder irgendwelche Serien schaue und mich nicht für Gedanken und Pläne an die wöchentliche Verkostigung aufraffen kann.

Oft, sehr oft – eigentlich immer folgt meinem vormittäglichen Gedanken das Öffnen des Kühlschrank. Und dann versucht mein Hirn die dort auffindbaren Lebensmittel auf möglich sinnvolle Weise zu einem Gericht zu kombinieren.
Eine Kühlschrank-Party quasi.

Hier kommt mein Lieblingsgericht ins Spiel: CURRY!
Denn Curry geht immer, lässt (fast) alles zu und schmeckt (fast) immer super lecker.

Ich freue mich also sehr, euch heute mein Notfall-Ich-Sollte-Was-Kochen-Mit-Dem-Kühlschrankinhalt-Curry zu zeigen…
LOS GEHT’S!

Was man/frau braucht (seeehr flexible Liste!) oder was der Kühlschrank so hergibt:

  • Wenn vorhanden: Fleisch
    (Alles erlaubt! Kalb-, Rind-, Hühner-, oder Schweinefleisch. Oder Tofu…brrr!!)
  • Gemüse
    (Auch hier ist alles erlaubt! Kraut, Kürbis, Karotten, Paprika, Brokkoli, Karfiol, Kartoffeln, Zucchini, Süßkartoffeln, Kichererbsen, Fisolen, …)
  • Kokosmilch
  • beliebige Curry-Pasta
  • REIS!

Wenn der Kühlschrank ausgeräumt und alles Relevante für das Curry hergerichtet ist, geht’s ans schneiden! Alles brav kleinschnippeln und dann Kokosfett (oder Öl) im Wok erhitzen.
Darin dann das Fleisch scharf anbraten und dann aus der Pfanne nehmen.

Das kleingeschnippelte Gemüse herrichten (In diesem Fall handelt es sich um Kürbis, Karotten, gelbe Rüben, Süßkartoffeln und Kraut) und in die Pfanne schmeißen. Dort etwas anbraten und dann „Schüttt!“ die Kokosmilch rein.

Wenn Kinder mitessen sollen, empfiehlt es sich nun, Gemüse-Kokosmilchgemisch zu trennen, da es danach mit der Currypaste oft für kleine Münder zu scharf wird.
Die gewünschte Currypaste vorbereiten und bedenken, dass der Begriff „Mild“ eher in indischen/thailändischen Skalen gemessen wird!
Ins Erwachsenen-Töpfchen die vorbereitete Curry-Paste hinein rühren. Ins Kinder-Töpfchen füge ich immer bisschen Gemüsesuppe hinzu – schmeckt sehr lecker und ist nicht scharf!

Nun habt ihr einige Minuten Pause…
Die 2 Töpfe einfach köcheln lassen, zuschauen und die Vorfreude genießen!

Pause vorbei! Fleisch retour in den Topf. Sowohl zum Erwachsenen-Essen, als auch zu den Kids! Erwähnte ich, dass man neben dem ganzen Fleisch rein-raus und Gemüse braten den Reis kochen soll?
Wenn nicht – dann jetzt aber schnell! 😉
Hier wird mit dem Reiskocher gekocht, weil der Reis da so lecker flauschig wird. Zum Reis gebe ich neben Salz und ein bisschen Öl bei Curry Gerichten auch immer etwas Reisgewürz von Sonnentor mit dem klingenden Namen „Wong’s Reisgewürz“.

Das Curry selbst ist inzwischen mit Fleisch, Gemüse, Kokosmilch und Currypaste fertig.
Juhuu – ihr dürft nun kosten!!!
Wenn dann auch der Reis fertig ist, könnt ihr es den hungrigen Mäulern servieren…
Sie werden begeistert sein! Sowohl die Großen mit dem „echten“ Curry, als auch die Kleinen mit der „Suppen-Version“!

 

Noch ein Insider-Tipp:
Habt immer eine gute Auswahl an verschiedenen Curry-Pasten daheim…
Green Curry, Red Curry,…

image1

Einmal mit dem Curry kochen und essen angefangen, werdet ihr nicht mehr aufhören!
Denn es macht sichtlich glücklich!

Hier gibts das ganze Rezept noch als PDF zum download und ausdrucken.

Ich wünsche euch eine gute Currypasten-Auswahl, einen kreativen Kühlschrank und von Herzen: MAHLZEIT!


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