Grüner Leben

Das grüne Gewissen.

In den letzten 3-4 Jahren hat sich in meiner Wahrnehmung einiges verändert. Ich habe plötzlich ein grünes Gewissen, das sich mal mehr, mal weniger stark in meinen Alltag einmischt.

Begonnen hat das sicher mit dem ersten Kind… der Klassiker: Man will einerseits, dass auch der eigene Spross noch eine gesunde Umwelt vorfindet, wenn er mal groß ist. Und andererseits will man ja natürlich nur das Beste für das Kindchen. Weich- und Blödmacher, Industriezucker und überhaupt jeglicher Stoff, auf dem nicht ein Bio-Gütesiegel prangt, soll bitte auf Lebenszeit von dem Winzling ferngehalten werden. So spricht mein grünes Gewissen.

Andererseits lebe ich ja nun auf dem Land. Auf fruchtbarem Land. Hier wachsen Gemüse, Obst, Fleisch, Saft, Honig und Eier direkt beim Bauern um die Ecke.
Das ist wunderbar, da spart man nicht nur Kerosin, Verpackung und ähnliches. Es gibt auch gratis noch Klatsch und Tratsch aus dem Ort dazu. Man ist also Up-to-date, kauft regional, verpackungsfrei und meist bio. Bei jedem 10ten Einkauf gibts den Heiligenschein dazu.

Spaß beiseite – wenn man sicher näher mit diesem Thema, ethisch und ökoligische verträglicher zu leben, auseinander setzt, erkennt man die Herausforderungen.
Bio ist nicht gleich regional, Fair Trade ist nicht gleich Bio, Bio ist nicht gleich unverpackt,…
Man muss immer wieder überlegen, abwägen und dann nach bestem Wissen und (grünem) Gewissen eine Entscheidung treffen.

Nach welchen Richtlinien und Anhaltspunkten entscheide ich?

    • Keine Produkte aus Kinderarbeit
    • Möglichst kurze Transportwege (auch schon während der Produktion)
    • Lebensmittel sollen biologisch produziert sein und fair gehandelt
    • Möglichst wenig Abfall bzw. verschmutztes Abwasser produzieren
    • So wenig Kunststoff wie nur möglich
    • Möglichst viele natürliche Werkstoffe, Inhaltsstoffe,…
    • Dinge reparieren und nicht wegschmeißen
    • Keine gentechnisch veränderten Produkte

Ihr seht – große Herausforderungen. Und ich möchte euch teilhaben lassen.
Deshalb werde ich immer wieder Artikel gemeinsam mit meinem grünem Gewissen veröffentlichen und euch auf meinem Weg mitnehmen. Bitte kommentiert, kritisiert und fordert mich.

Jetzt gibts erstmal Bio Fair Trade Kaffee und ein Haferkeks aus dem Reformhaus. (Únd beim Keks tu ich mal so, als obs mir schmecken würd. Und google nebenbei schmackhafte Alternativen!)

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4 Kommentare zu „Das grüne Gewissen.

  1. Hallo, Mamasprosse! Dein Beitrag gefällt mir sehr gut! Du hast recht, bio bedeutet nicht gleich regional! Es bedarf sehr viel an Zeit, sich mit den einzelnen Produkten zu beschäftigen und sich zu überlegen, welche Lebensmittel oder generell, welche Produkte bevorzuge ich in Zukunft und wie leiste ich meinen Beitrag für eine bessere Umwelt! 🙂

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